3_D_Drucker_klein

Der 3-D-Druck ist einer der innovativen Erfindungen der letzten Jahre. Im Moment sind die Geräte dabei, so erschwinglich zu werden, dass sie den Sprung in die Schulen schaffen. Aber warum solllten sich gerade Chemielehrer für diese Technik interessieren?

Die Technik basiert auf der Anwendung von thermoplastischen Kunststoffen, die als ein Filament (in Drahtform auf Rolle) geliefert werden. Der Kunststoff wird geschmolzen und als kleiner Tropfen durch einen 3-D-Druckkopf an eine bestimmte Position abgesetzt. Man kann sich das Gerät wie einen Tintenstrahldrucker vorstellen, der ja bereits in die x- und y- Achse druckt. Der 3-D-Drucker beherrscht noch die z-Achse, indem sich die Plattform, auf der die Tropfen abgesetzt werden, absenkt.

Immer mehr Firmen aus verschiedenen Branchen verwenden den 3-D-Druck, um Prototypen zu entwicklen. Oder Ersatzteile, die nicht mehr lieferbar sind, werden extra angefertigt.

Im Chemieunterricht kann somit eine bedeutende Anwendung thermoplastischer Kunststoffe gezeigt werden.

Aber der Chemieunterricht kann auch einen Beitrag zur technischen Bildung leisten. Die Konstruktion von einfachen Bauteilen als kleine Projektaufgabe, mit einem professionellen CAD-Programm, ist eine Kompetenz, die der Lehrplan einfordert. Roboter Karol war gestern, jetzt gibt es den 3-D-Druck als fächerübergreifende Bildung und berufliche Orientierung.

Ein Gerät, das in Schulen gut eingesetzt werden kann, ist der Zortrax M200. Bezogen werden kann dieser 3-D-Drucker bei Chrisitani.

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