Eiskristalle durch Resublimation entstanden

Die Aggregatzustände fest, flüssig und gasförmig begegnen uns überall im Alltag. Nicht immer kann man Phänomene richtig deuten, wie z.B. die Eiskristalle auf einem zugefrorenen See, die durch Resublimation entstanden sind (Bild). Werden bekannte Phänomene, wie das Sieden von Wasser, auf Stickstoff übertragen, müssen Erfahrungen neu geordnet werden: Sieden ist nicht unbedingt mit Hitze verbunden, im Bsp. von flüssigem Stickstoff liegt die Siedetemperatur bei -196 oC. Beim Sieden einer Flüssigkeit sind alle Teilchen schnell genug, in die Gasphase überzutreten. Dies ist bei Stickstoff aufgrund der geringen zwischenmolekularen Kräfte schon bei sehr tiefen Temperaturen erreicht.

Betrachtung auf  Teilchenebene

Eine Animation zu den Aggregatzuständen, die die Teilchenebene neben der Pänomenebene zeigt, findet man unter

http://www.footprints-science.co.uk/flash/states.swf

Cartoon: Aggregatzutände_Wasser

Erfahrung mit Stoffen sammeln: Zinngießen

In der 5. Klasse lassen sich die Aggregatszustände am Beispiel des Zinngießens handlungsorientiert einführen.

Aggregatzustände fest, flüssig, gasförmig (am Bsp. Zinn)

Artikel über das Zinngießen ( aus Unterricht Chemie 126_18-22)

Dazu passend ist die Internetseite Denken in Modellen, mit deren Hilfe die Änderung der Aggregatszustände auf Teilchenebene dargestellt werden können.

Neue Erfahrung: „Gase“ im festen oder flüssigen Zustand

Im Chemieanfangsunterricht der 8. Klasse sollten beim Thema Aggregatszustände flüssiger Stickstoff und festes Kohlendioxid (Trockeneis) aufgegriffen werden. Diese kann man relativ leicht beziehen (oder selbst herstellen Trockeneisherstellung). Um diese zwei Substanzen herum lassen sich einige interessante Phänomene zum Thema Aggregatzustände erörtern.

Aggregatszustand und Temperatur

Es bietet sich auch an, eine Tabelle der Schmelz- und Siedetemperaturen in ein Diagramm darzustellen, und so informationstechnische Grundbildung zu vermitteln.

Excel Diagramm Aggregatzustand und Temperatur

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