Wie funktioniert ein Online-Workshop

Die Teilnehmer bekommen Experimentiersets vor dem Workshop zugesandt. Parallel zu den Demonstrationen können die Teilnehmer die Versuche selber mitmachen.

Premiere auf der GDCh-Fachgruppentagung Chemieuntericht

Die Fachgruppentagung „DiCE meets FGCU Analog und digital: Chemieunterricht mit Potenzial“ findet/fand vom 23.09.-25.09.2021 statt. Erwünscht waren Beiträge, die das Motte „Analog und digital“ umsetzen.

Chemieunterricht lebt von Experimenten, nachhaltige Fortbildung im Bereich der Experimentalchemie kann nur stattfinden, wenn Teilnehmer auch selber experimentieren können. Online ist dies nur mit vorgefertigten Experimentalsets möglich. Diese Sets konnten durch die finanzielle Unterstützung des Fonds der chemischen Industrie und durch eine großzügige Materialspende der Firma Gebrueder Heyl Analysentechnik GmbH & Co. KG (Tropfflaschen) angefertigt werden.

Die Konzeption des Experimentiersets erfolgte durch Wolfgang Proske, Schulchemiezentrum Zahna.

Material zum Workshop

Schwab: Powerpointvortrag
Proske: Experimentieranleitungen mit Rezepturen

Ein Arbeitsblatt für die Schule zur Einführung der Halbmikrotitration am Beispiel der Titration von Salzsäure mit Natronlauge kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden:

Arbeitsblatt Einführung Halbmikrotitration_Schüler
Arbeitsblatt Einführung Halbmikrotitration_Lehrer

Das Arbeitsblatt steht auch in einer HTML-Version zur Verfügung:

HTML-Arbeitsblatt Einführung Halbmikrotitration_Schüler

Sowohl die PDF-Dateien als auch das HTML-Arbeitsblatt wurden mit dem Labdocs-Editor von LD-Didactic erstellt, alle drei Arbeitsblätter werden nur aus einer Labdoc-Datei generiert. Diese Datei kann verändert und nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden.

Verwaltet werden diese Arbeitsblätter mit der Online-Plattform www.leylab.de, ebenfalls von LD-Didactic angeboten. Natürlich sind beide Angebote kostenpflichtig.

Hinweise zu den Experimenten

Nachweis von Iodid-Ionen im „Iod“-Salz:

Die im Experimentierset enthaltene Iodsalz-Lösung ist z. T. zu schwach konzentriert, so dass der Nachweis von Iodat-Ionen nicht klappt. Eine sichere Alternative ist die Verwendung von festem Iodsalz aus der Vorratspackung (Menge etwa ein Stevialöffel). Diese Änderung wurde in der Powerpointpräsentation bereits berücksichtigt.

Die Reaktion von Iodid-Ionen mit Iodat-Ionen erfolgt nur im sauren Milieu. Zum Ansäuren reicht sogar Haushaltsessig. Mit festem Kaliumhydrogensulfat kann man schön zeigen, dass die Blaufärbung von den sich lösenden Kaliumhydrogensulfat-Kristallen ausgeht.

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